Arbeitsalltag birgt Stolperfallen

Die Mitarbeiter der Zweigwerkstatt in Lauf verfolgten am Vormittag interessiert die Ausführungen des Sicherheitsbeauftragten zum Arbeitsschutz.

Jeder fünfte Unfall bei der Arbeit ist ein so genannter Stolper-, Rutsch- und Sturzunfall („SRS“-Unfälle). Eine kleine Unachtsamkeit beim Treppensteigen, eine wacklige Leiter oder ein rutschiger Boden. Es gibt viele Ursachen für diese Unfallart. So unterschiedlich die Auslöser, so vielfältig sind auch die Folgen.

Sicherheitsfachkraft Dieter Engelhardt informiert aktuell Mitarbeiter über Hautschutz und so genannte „SRS“-Unfälle. Gefahren am Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen ist Basis für die Arbeit aller Mitarbeiter der Lebenshilfe Nürnberger Land. „Regelmäßige Schulungen, insbesondere für betreute Mitarbeiter sehen wir auch als Basis für beste berufliche und gesellschaftliche Inklusion“, so der Sicherheitsbeauftragte.

Neben der monatlichen gruppeninterne Arbeitsschutz-Fortbildungen, schult Sicherheitsbeauftragter Engelhardt halbjährlich alle Mitarbeiter. „Mit kurzweiligen Arbeitsschutz-Videoclips veranschauliche ich das jeweilige Thema, das wir dann im Dialog vertiefen“, erläutert Dieter Engelhardt weiter. Die Fortbildungen und Unterweisungen kommen bei der Belegschaft gut an. „Arbeitsschutz bedeutet mehr Arbeitszufriedenheit, bessere Arbeitsergebnisse (Stichwort Qualitätssicherung), geringere Kosten aufgrund weniger Arbeitsausfälle und eine stärkere Regeltreue sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Arbeitsmitteln“, so der Sicherheitsbeauftragte. Die regelmäßigen Unterweisungen und das stetige Sensibilisieren für Gefahren schätzen auch betreute Beschäftigte sehr: „Eigentlich kennt man ja die Gefahren“, erzählt Jutta Hampel, die im Textil- und Kreativbereich beschäftigt ist. „Unsere Schulungen rufen mir die Tücken, die überall lauern, wieder ins Bewusstsein. Viele der Hinweise kann ich auch privat gut brauchen.“