Großer Bahnhof für Olympioniken

Feierstunde für Olympioniken: Elternvertretung, Vorstand, Geschäfts- und Werkstattleitung würdigen Teamgeist, Fairplay und Sportlichkeit der Teams bei den Special Olympics 2016 der Moritzberg-Werkstätten.

Die Olympioniken der Moritzberg-Werkstätten der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V. haben allen Grund zur Freude und zum Feiern: Von den bundesweiten Special Olympics, die vom 6. bis 10. Juni in Hannover stattfanden, brachten die Sportler mit intellektueller Behinderung Gold, Silber und Bronze mit nach Hause.


„Wir sind stolz auf Euch!“, sagte Geschäftsführer Norbert Dünkel zu den 28 Sportlern mit Trainerteams, bei seiner Begrüßung beim traditionellen Olympioniken-Empfang in den Moritzberg-Werkstätten in Lauf-Schönberg. Doch nicht nur diese Botschaft adelte die Olympioniken sichtlich, die allesamt ihre Medaillen stolz in die Kamera zeigten (Bild), sondern, dass viele Vertreter des Vorstands, der Geschäfts- und Werkstattleitung und der Elternbeiräte, dem Empfang beiwohnten, ebenso wie der Co-Trainer des Werkstatt-Fußballteams, Ex-Clubberer Manni Drexler. Der war vollen Lobes für die zehn Spieler mit Trainerriege um Matthias Herger, German Zeltner und Rainer Full. Die Kicker der Moritzberg-Werkstätten sicherten sich, zum zweiten Mal in Folge, olympisches Gold. 

Lebenshilfe-Chef Gerhard John, der selbst an der Eröffnungsfeier in Hannover teilnahm, ließ die olympische Woche kurz Revue passieren: „Ein Teamgeist, der seines Gleichen sucht.“ Besonders spürbar sei dies in den Mannschaftssportarten Fußball oder Basketball rübergekommen. Hier seien die schwächeren Spieler wunderbar ins Spiel einbezogen worden, lobte er das Fairplay.  

Gut platziert hatten sich wieder die Tischtennis-Athleten und brachten Edelmetall in allen Nuancen mit nach Hause. Thomas Amm und Reinhard Bühl vergoldeten ihre Leistungen, Markus Mann gewann Bronze und Anna Rosanowitsch sicherte sich Silber. Pech hatten dieses Mal die Spieler Wilhelm Beck und Barbara Rittger. Beide belegten jeweils Platz 5. Die Krönung sei, so John, dass die Tischtennisherren der Moritzberg-Werkstätten am vergangen Wochenende beim Turnier der Lebenshilfe Bayern es erneut allen zeigten und auf das olympische Gold, noch Turniergold drauflegten.  

 

Olympisches Feeling

Erstmals nahm die Lebenshilfe auch in der Disziplin Basketball teil. Das gemischte Team aus 12 Athleten erlangte bei seiner Premiere den fantastischen,  wenngleich undankbaren  4. Platz. Trainerin Esther Zobel und ihr Team sehen es sportlich. „Noch besser, als jedes Edelmetall sei einfach dieses Special-Olympics-Feeling“, brachte es Basketballspieler Norbert Kraus auf den Punkt.   


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