Mitreden. Mitdenken. Mitbestimmen.

Werkstattrat tagte – Unterstützung erhält das Gremium der Betreutenvertreter der Moritzberg-Werkstätten von Vertrauensperson Harry Huber (2. v.r.)

„Zu tun oder zu besprechen gibt es immer etwas im Werkstattrat“, weiß die stellvertretende Werkstatträtin Claudia Großhauser zu berichten: „Wir vertreten schließlich die Interessen unserer 360 Kolleginnen und Kollegen. Unser Werkstattrat ist eine Schnittstelle zwischen behinderten Arbeitnehmern und Werkstattleitung, Elternbeirat, Betriebsrat und der Geschäftsleitung.“ Unterstützt wird das Gremium von Vertrauensperson Harry Huber. Er gilt bei den Betreuten als freundschaftlich-kollegialer Ansprechpartner. „Er hilft uns beispielsweise bei komplizierten Sachverhalten und Texten oder bei organisatorischen Dingen“, erläutert Claudia Großerhauser.

Wie wichtig Vorstand und Geschäftsleitung das Thema Mitbestimmung ist, zeigt beispielsweise das monatliche Forum, zu dem Lebenshilfe-Vorsitzender Gerhard John einlädt: „Einmal im Monat treffe ich mich mit allen Vorsitzenden unserer Betreuten-Vertretungen. Ich finde es wichtig, unsere Betreuten aus „erster Hand“ mit Informationen, wie beispielsweise über Inklusionsprojekte, Baumaßnahmen oder personelle Veränderungen, zu versorgen und hier auch deren Wünsche und Anregungen zu hören.“ Werkstatträtin Iris Hoffmann schätzt das Engagement des Vorstands, das zeige, wie sehr Betreute und deren Meinung wertgeschätzt würden. Die Geschäftsleitung lädt die Vorsitzenden der Betreuten-Vertretungen, in turnusgemäßen Abständen, zur inklusiven Einrichtungsleiterbesprechung als auch Vorstandssitzungen, ein.


 

Repräsentant

Der amtierende Werkstattrat der Moritzberg-Werkstätten, v.l.n.r. Matthias Kick, Tobias Topp, Belinda Jobst, Claudia Großhaußer und Íris Hoffmann.

Der Vorsitzende des Werkstattrats ist auch Repräsentant der Moritzberg-Werkstätten als auch der Lebenshilfe Nürnberger Land. „Ein Repräsentant zu sein, bedeutet dabei weit mehr, als ‚nur‘ ordentlich auszusehen", informiert Werkstattratsvorsitzender Matthias Kick (Foto 2. v.l.). „Bei offiziellen Anlässen spreche ich ein kleines Grußwort und stehe dann neben unserem Vorsitzenden auf der Bühne“. 
 

Neuwahlen im Herbst

Sich für Kolleginnen und Kollegen einzusetzen oder auch repräsentative Aufgaben zu übernehmen, genau das gefällt Belinda Jobst an ihrem Auftrag als „Werkstatträtin“. Spannend findet die Mitarbeit im Werkstattrat auch der Teamjüngste, Tobias Topp.

Alle im Werksattratskollegium nehmen den "Wählerauftrag" ernst und wollen sich wieder zur Wahl stellen. Die nächsten Wahlen des Werkstattrats stehen im Herbst an. Bis dahin setzt sich das Gremium wie folgt zusammen: Vorsitzender Matthias Kick und Stellvertreterin Claudia Großhauser werden durch die Beisitzer Iris Hoffmann, Belinda Jobst und Tobias Topp, unterstützt. Ersatzmitglieder sind Johannes Schuster, Andreas Beck, Andrè Szwirkszlys, Lucia Nebija und Guido Winter. Zur Seite steht dem Werkstattrat Vertrauensperson Harry Huber.