Spende für Reittherapiefonds

Rundgang und Spende: Jürgen Schulze und dessen Ehefrau lobten gutes Angebot der Lebenshilfe. Mit 500 Euro unterstützen die Eheleute den Reittherapiefonds.

Einen besonderen Nachhall hatte der Informationsbesuch von Jürgen Schulze bei  der Lebenshilfe Nürnberger Land. Der leitende Mitarbeiter der Nürnberger Versicherung fühlt sich der Lebenshilfe längst auch privat verbunden und spendete jetzt 500 Euro für die Reittherapie. „Menschen mit Behinderung werden bei Ihnen augenscheinlich sehr gut gefördert“, dankte Jürgen Schulze und dessen Ehefrau für die vielen interessanten Einblicke, die sie beim Rundgang mit Lebenshilfe-Chef Gerhard John der Moritzberg-Werkstätten und des Reittherapiezentrums (RTZ), erhalten hatte. „Ihr Geld leistet sinnvolle Hilfe, die direkt ankommt“, zollte Gerhard John ein herzliches Dankeschön gegenüber dem Spender. John versicherte, dass die Spende zu einhundert Prozent Menschen mit Handicaps zu Gute komme, die selbst eine notwendige Reittherapie nicht bezahlen können. Deshalb sei jeder Cent hier gut angelegt. 

Ganzheitliche Therapie

Interessierte Besucher und Förderder – Lebenshilfe-Chef John freute sich über den Besuch der Eheleute Schulze.

Petra Hoffmann, Leiterin des RTZ, erläuterte gegenüber den Besuchern die Besonderheiten und Vorzüge des Heilpädagogischen Reitens für Kindern mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung sowie für Erwachsene mit psychischen oder sprachlichen Beeinträchtigungen. Die Therapie mit Pferden und Ponys helfe insbesondere dort, wo konventionelle Therapien versagt haben. Pferde verbreiten bei vielen Menschen mit Hilfebedarf eine ganzheitliche Faszination. Reittherapie, so Petra Hoffmann, sei daher auch weit mehr, als hoch oben auf dem Pferd zu sitzen und es zu spüren: „Menschen mit kognitiven, motorischen und sozialen Defiziten, möchten für das Pferd da sein, es füttern, streicheln, putzen, mit ihm sprechen – eben bei ihm sein.“