Team Lebenshilfe erfolgreich im Karate .

Team Lebenshilfe erfolgreich im Karate

Karate heißt die neue sportliche Leidenschaft, die Bewohner der Wohnstätten am Bitterbach teilen. Seit gut eineinhalb Jahren trainieren 12 Frauen und Männer mit Handicap immer montags im Karateverein Funakoshi, der praktischerweise gleich um die Ecke der Lebenshilfe-Wohnstätte ist. Jetzt nahm die zehnköpfige Lebenshilfe-Gruppe an ihrem ersten Wettkampf, den Funakoshi-Summercup teil und räumte ordentlich ab. Heike Neumann und Norman Seidel belegten Platz 1.  

Der Wettkampf war für die Lebenshilfe-Gruppe eine Herausforderung. Viele Karate-Teams, viele Zuschauer.  „Unser Team hatte viel Rückhalt und Lob vom Verein und von den anderen Teilnehmern und den Zuschauern bekommen“, fasst Horst Schmidt zusammen. Der Betreuer, der die Teilnehmer stets mit seiner Kollegin Stefanie Gebhard zum Training begleitet und die Leistungssteigerung in den letzten Monaten mitverfolgen konnte, zeigt sich begeistert: „Unsere Bewohner sind zurecht stolz auf ihre Leistung.“    

 

Kata für Menschen mit Behinderung

Im Mittelpunkt des Trainings steht das Kata. Eine Kata stellt eine feste Abfolge von Bewegungen dar. Karateschüler müssen für eine „Gürtelprüfung“ eine Kata lernen und vorführen, außerdem noch den Teil „Kumite“ (Kampf) absolvieren. „Kata kann man als Technik bezeichnen“, erklärt Daniel Gries,  Vorsitzender des Laufer Karatevereins Funakoshi. Für die Karateschüler mit Handicap hat Daniel Gries „Kata für Menschen mit Behinderung“ aus der Taufe gehoben, bei dem Kumite außen vor bleibt.

Trainiert wird die Lebenshilfe-Gruppe von Daniel Gries und Gitti Kraußer. Die ebenfalls stolz auf die Leistung des besonderen Teams der Lebenshilfe ist.


Bild oben zeigt (v.l.n.r.) Mathias Kiunke, Heike Neumann, Roland Hofmann, Mattias Sitzmann, Walter Philipp, Matthias Voit, Norman Seidel. Nicht im Bild: Jan Sommerer und Markus Hauter.