CeramTec am Standort Lauf spendierte am Faschingsdienstag Krapfen für die gesamte Belegschaft. Mitarbeitende konnten freiwillig einen Obolus in eine Spendenbox legen, um das Azubi-Kooperationsprojekt zwischen CeramTec Lauf und der Lebenshilfe Nürnberger Land zu unterstützen. Die Geschäftsführung legte für jeden Krapfen 50 Cent drauf. Jetzt überreichte Ausbilderin Lena Kalb zusammen mit den CeramTec-Azubis des 2. Lehrjahres einen symbolischen Scheck über 500 Euro an Franca Brandmüller, Pädagogische Werkleiterin der Moritzberg-Werkstätten. „Die Spende kommt direkt bei unseren Rehabilitanden an, denn das Geld verwenden wir für beispielsweise für unsere Kurse zur Persönlichkeitsbildung und für Seminarwochen“, dankte Franca Brandmüller herzlich gegenüber den Vertretern von CeramTec.
„Wir haben viel mit- und voneinander gelernt", resümierten die Azubis am Ende der Hospitationswoche in den Moritzberg-Werkstätten. Seit 2018 besteht eine Kooperation zwischen CeramTec in Lauf und der Lebenshilfe Nürnberger Land. Auszubildende hospitieren dabei regelmäßig während der schulfreien Faschingsferienwoche in den Moritzberg-Werkstätten und arbeiten gemeinsam mit der Belegschaft. Der Spezialist für Hochleistungskeramik will bei seinen Auszubildenden damit insbesondere das Bewusstsein für Inklusion stärken.
Auch Beschäftigte mit Behinderung der Moritzberg-Werkstätten profitieren stark von der Kooperation. Der Mitarbeiter Kai Wimmer aus dem Metallbereich der Moritzberg-Werkstätten wechselte 2023 zu CeramTec. In einem sogenannten „Außenarbeitsplatzverhältnis” unterstützt er dort seitdem beim Entleeren von Sinterhilfsmitteln und verpackt Produkte für den Versand.
„Wir freuen uns über die langfristige Kooperation mit der Lebenshilfe. Ein herzliches Dankeschön auch an alle Kolleginnen und Kollegen, die Geschäftsführung sowie unsere Azubis, die das Projekt unterstützen und dafür gespendet haben“, sagt Lena Kalb.
"Herzlich Willkommen bei unser Lebenshilfe Nürnberger Land. Schön, dass Sie das Team der Moritzberg-Werkstätten diese Woche unterstützen", begrüßte Lebenshilfe-Chef die CeramTec-Azubis. Er informierte zur Struktur der Lebenshilfe Nürnberger Land, die 1969 gegründet wurde und heute ein Sozialunternehmen mit 24 Einrichtungen ist. Insbesondere über die Einrichtungen der Lebenshilfe am Standort Schönberg: Dr. Bernhard Leniger Schule mit Schulvorbereitender Einrichung (SVE) und Heilpädag. Tagesstätte, Hauptverwaltung und den Moritzberg-Werkstätten mit Berufsbildungsbereich, Sozialraumintegration (Sora) und Reittherapiezentrum. "Wir schätzen die Einblicke in die Arbeitswelt der Moritzberg-Werkstätten, die uns durch die Kooperation zwischen CeramTec und Lebenshilfe ermöglicht wird", so das Feedback der Azubis aus dem Dialog.