Foto: Stolz auf die erlernten Fähigkeiten: Die Teilnehmer halten stolz ihre Teilnahmeurkunden ins Foto. Links (knieend) im Bild die Projektbeauftragte f. Konflikt - Gewaltprävention - Deeskalation | Fachbereich Wohnen und Senioren der Lebenshilfe, Hanne Hauck. und oben rechts (stehen) Trainer Michael Carstensen.
Wie verhalte ich mich, wenn ich mich unterwegs unwohl oder bedrängt fühle? Wie erkenne ich Gefahrensituationen frühzeitig? Und wie setze ich gegenüber anderen selbstbewusst Grenzen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Beschäftigte auf Außenarbeitsplätzen der Arbeitswelten Lebenshilfe Nürnberger Land bei einer Schulung unter dem Motto „Sicher im Job – Mut tut gut“.
Die Teilnehmenden arbeiten in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und sind häufig selbstständig mit Bus und Bahn unterwegs. Entsprechend konnten sie viele eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag in die Schulung einbringen. „Jetzt weiß ich besser, wie ich reagieren kann, wenn mich jemand bedrängt“, fasste Teilnehmerin Simone Geitner ihre Eindrücke zusammen.
„Gemeinsam mit Trainer Michael Carstensen von Carstensen Konfliktkompetenz haben wir besprochen, wie man schwierige Situationen frühzeitig erkennt, ruhig bleibt und angemessen reagiert“, berichtet Kerstin Tichatschke, Leiterin der Sozialraumorientierten Arbeitsplätze (SORA). Carstensen leitet zusammen mit Hanne Hauck (Projektbeauftragte Prävention der Lebenshilfe) auch die inklusiven Krav-Maga-Kurse der Lebenshilfe Nürnberger Land. Dieses Selbstschutztraining setzt auf Prävention, Deeskalation sowie selbstbewusstes Handeln und lieferte wichtige Impulse für das Projekt „Mut tut gut“.
Im Mittelpunkt standen Körpersprache, Selbstvertrauen und das Wahrnehmen der eigenen Grenzen. In praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden verschiedene Situationen erproben und gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln. Dabei wuchs nicht nur das Wissen über den Umgang mit schwierigen Situationen, sondern auch das Selbstvertrauen der Gruppe.
Kerstin Tichatschke, die die Schulung gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Fritsche begleitete, freut sich über die positive Resonanz: „Viele wünschen sich eine Fortsetzung des Angebots.“
Das Projekt „Mut tut gut“ ist ein ergänzendes Angebot der Lebenshilfe Nürnberger Land, das durch Spenden finanziert wird.
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