Radierungen, Druckplattenschwärzen und Papierpressen

Die Druckerei macht mir sehr Spaß, man muss aber gut aufpassen, erzählt Jürgen Geißler den Museumsbesuchern.

Vor rund 500 Jahren, um 1450, revolutionierte der Buchdruck die europäische Gesellschaft. Jahrhundertelang war das gedruckte Wort die einzige Möglichkeit, Informationen massenhaft zu verbreiten. Zum Auftakt der großen Sonder-Ausstellung „Zwiebelfisch & Schusterjunge – Drucken im Wandel der Zeit“ im Industriemuseum Lauf am vergangen Sonntag, gab auch ein inklusives Team der Lebenshilfe Nürnberger Land mit einem Stand Einblicke in den Tiefdruck.

Lebenshilfestand fasziniert Museumsbesucher

Druckplattenschwärzen, Papierpressen ... Andreas Beck zeigt, wie anstrengend das Druckhandwerk einst war.

Lebenshilfe-Mitarbeiterin Warja Dold leitet einen Kunstkurs, ein Angebot der Moritzberg-Werkstätten zur Persönlichkeitsbildung. Warja Dold und die Kursteilnehmer Andreas Beck und Jürgen Geißler zeigten den Museumsbesuchern live Arbeitsschritte, wie das Druckplattenschwärzen oder Papierpressen. Die Besucher waren von der Handwerkskunst fasziniert und, wie gut bei den Betreuten die Handgriffe der "schwarzen Kunst" sitzen. Die Radierungen "Laufer Ansichten" kamen bei den Besuchern besonders gut an.

Noch bis 30. September können sich Interessierte zum Thema Druck informieren.

Mehr unter http://www.industriemuseum-lauf.de.

Warja Dold kann bei solchen öffentlichkeitswirksamen Auftritten auch am Wochenende  stets auf die Kursteilnehmer Andreas Beck und Jürgen Geißler zählen.