Lob, Glückwünsche und Anerkennung zollten Lebenshilfe-Chef John und Werkstattleiter Wolf gegenüber den Außenarbeitsplatz-Alltagsbegleiterinnen und deren Integrationsbegleiterinnen. Personen v. l. John, Tichatschke, Blaßdörfer, Geitner, Ellies, Wolf.

... unser Foto zeigt: Lebenshilfe-Chef Gerhard John beglückwünschte die "frisch gebackene" Alltagsbegleiterin Theresa Blaßdörfer zu ihrer erfolgreichen Fortbildung: "Ich bin heute ein stolzer Vorsitzender. Wir haben mit Frau Blaßdörfer und Frau Geitner nun zwei sehr qualifiziert betreute Außenarbeitsplatz-Mitarbeiterinnen."

John dankte insbesondere gegenüber den Integrationsbegleiterinnen Kerstin Tichatschke und Britta Ellies für deren hervorragende Arbeit. Sie coachten und motivierten Betreute, seien Schnittstelle zwischen Lebenshilfe, Betreuten und Außenarbeitsplatz. – Sehr stolz und glücklich zeigte sich Werkstattleiter Hans-Manfred Wolf über die erfolgreiche berufliche Inklusion.

Schon 2012 qualifizierte sich Simone Geitner in Abendkursen zur Alltagsbegleiterin und übt seither diese Tätigkeit aus. "Britta Ellies unterstützt mich sehr. Ich bin ihr und der Lebenshilfe sehr dankbar dafür", so Simone Geitner. (Wir berichteten ausführlich!)

Erfolgreiche Fortbildung zur Alltagsbegleiterin

Stolz hält Theresa Blaßdörfer ihr Zertifikat zur Alltagsbegleiterin in die Kamera!

"Ich finde Seniorenbetreuung abwechslungsreich und erfüllend", sagt Theresa Blaßdörfer. Seit gut zwei Jahren arbeitet die 30-jährige mit Unterstützungsbedarf in der Tagespflege der Diakonie Altensittenbach. Ein so genannter Außenarbeitsplatz, bei dem die Hauswirtschaftshelferin formell weiterhin Angestellte der Moritzberg-Werkstätten bleibt.

„Menschen mit intellektuellem Handicap haben häufig besondere Antennen für Gefühle. Sie sind einfühlsam, spüren Stimmungen, können trösten und zuhören“, erläutert Integrationsbegleiterin Kerstin Tichatschke. All dies gehört auch zum umfangreichen Berufsbild des Alltagsbegleiters. Seit zwei Jahren beweist Theresa Blaßdörfer, zunächst als Praktikantin, dann als „feste“ Außenarbeitsplatz-Mitarbeiterin in der Diakonie, Freude und Geschick im Umgang mit betagten Menschen. „Da lag eine Fortbildung für Frau Blaßdörfer nahe“, so die Integrationsbegleiterin.

Im Abendseminar hat sich Theresa Blaßdörfer über mehrere Wochen nun bei der Caritas Nürnberger Land erfolgreich zur „Demenz- und Alltagsbegleiterin für Senioren“ qualifiziert; fundierte ihre praktischen Kenntnisse über Demenz, Pflegegrundlagen, ebenso über die eigene Rolle als Helferin.

"Das haben Sie sehr gut gemeistert!"

Erfolgreiche berufliche Inklusion: Tätigkeiten als Alltagsbegleiterin.

"Das haben Sie sehr gut gemeistert!“ beglückwünschten Werkstattleiter Hans-Manfred Wolf und Kerstin Tichatschke Theresa Blaßdörfer zu deren erfolgreicher Fortbildung. Werkstattleiter Wolf wünschte der frisch gebackenen Alltagsbegleiterin, die stundenweise auch an ihrem bisherigen Arbeitsplatz in der Schneiderei der Moritzberg-Werkstätten tätig ist, einen guten Start in der Diakonie Altensittenbach im September.

„Der Kurs war eine wertvolle Erfahrung. Er hat mich bereichert und ich habe viel gelernt! Ich hoffe nun, das Gelernte umsetzen zu können“, sagt Theresa Blaßdörfer, die voller Vorfreude auf „ihre Senioren“ und „die Diakonie-Kollegen“ ist. Dabei betont sie, wie dankbar für die großartige Unterstützung seitens der Lebenshilfe sei.

Mit einem Glückwunschschreiben gratulierte Geschäftsführer Dennis Kummarnitzky zur erfolgreichen Fortbildung „Alltagsbegleiterin“.

Wissenswertes zum Thema

Berufsbild Alltagsbegleiter

Ein Alltagsbegleiter oder Betreuungsassistent (in der Betreuungskräfte-Richtlinie als „zusätzliche Betreuungskraft“ und ansonsten mitunter auch als „Präsenzkraft“ bezeichnet) ist in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen in Pflegeeinrichtungen beschäftigt. Weiterlesen auf Wikipedia ... https://de.wikipedia.org/wiki/Alltagsbegleiter

Berufliche Inklusion

Rund 30 Beschäftigte mit Behinderung der Moritzberg-Werkstätten haben bislang den Sprung in ein sogenanntes Außenarbeitsplatzverhältnis geschafft. Sie arbeiten in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes, bleiben aber formell weiterhin bei den Moritzberg-Werkstätten angestellt. Den Übergang von der Werkstatt zum Betrieb unterstützen Intergrationsbegleiter, die zudem Schnittstelle zwischen Werkstatt, Betreuten und Mitarbeitern im Betrieb sind.
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