Wohnplätze für Menschen mit Behinderung

14 Parzellen sollen auf dem rund 12 600 Quadratmeter großen Acker Platz finden. In etwa einem Jahr könnte die Erschließung des Areals beginnen. DER BOTE, 1.9.18

ALTDORF – Zwischen Waldspitze und Röthenbacher Straße könnte auf rund 12 600 Qaudratmetern ein Wohngebiet entstehen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich bereits einstimmig dafür ausgesprochen, am nordöstlichen Ortsrand von Ludersheim ein Baugebiet auszuweisen.

Alleiniger Eigentümer des Grundstücks ist die Lebenshilfe Nürnberger Land. Sie möchte den bauchig geformten Acker erschließen und die Grundstücke anschließend verkaufen. „Wir werden uns preislich sicher an der unteren Grenze bewegen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Gerhard John. Die Lebenshilfe veräußere die Baugrundstücke, um damit ein mögliches Zentrum für Senioren in Altdorf zu realisieren. 

Auf dem Grundstück in Ludersheim sollen einmal Einfamilien-, Doppel- sowie Reihenhäuser entstehen: unterteilt in 14 Parzellen, Zielgruppe sind junge Familien. Wenn das vereinfachte Verfahren seinem Namen gerecht wird, könnte die Erschließung in etwa einem Jahr beginnen, meint John und dankt Bürgermeister Erich Odörfer (CSU). Der habe das Projekt nämlich angestoßen und den Kontakt zur Lebenshilfe gesucht. „Da wir nirgends Baugebiete haben, sollten wir versuchen, dieses zuzulassen“, meinte Odörfer in der Sitzung Anfang der Woche. Dieser Ansicht schlossen sich Vertreter aller Fraktionen an. Für den weiteren Planungsverlauf merkte FW/UNAFraktionsvorsitzender Thomas Dietz lediglich an, man solle das Grundstück über die Röthenbacher Straße erschließen, um den zusätzlichen Verkehr nicht allein den Anliegern der Waldspitze aufzubürden. Außerdem bat Eckart Paetzold (Grüne), die Stromleitungen über dem Acker zu berücksichtigen, um Beeinträchtigungen für einzelne Bauherren zu vermeiden. 


CHRISTIAN GEIST, DER BOTE, 1.9.2018, Fotos: Google Maps/Christian Geist

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