Schon über 32.000 Kilometer auf dem Konto

Schulterschluss für das Thema Inklusion am Eröffnungsbanner für die große GEWO-Gesundheits-Challenge auf dem Altdorfer Marktplatz.

ALTDORF – Die GEWO-Challenge der Lebenshilfe rollt unaufhaltsam! Beim dritten Zwischenstopp in Altdorf sind auf dem Weg zum ehrgeizig gesteckten Ziel von 50.000 Kilometern anlässlich des 50-jährigen Jubiläum der Lebenshilfe schon mehr als 32.000 Kilometer registriert. Initiator „Giri“ Anargios Tsopouridis kommt ins Schwärmen, wenn er davon berichtet wie die inklusive „Ich mach mit“-Idee, die Menschen mit und ohne Behinderung motivieren soll sich gemeinsam zu bewegen und Sport zu machen, um sich greift.

Teilnehmer kommen zwischenzeitlich auch aus Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, der Türkei, Russland, Australien und Neuseeland. Einige sind über das Internet aufmerksam geworden, andere durch das noch immer weit verzweigte Netzwerk des Initiators aus den Zeiten, als er noch als Trainingskoordinator für olympische Sportarten tätig war. Und diese Einzelpersonen sollen nun Multiplikatoren für die Idee von Gesundheit, Wohlbefinden, Sport und inklusiver Teilhabe an präventiven, barrierefreien Angeboten sein.

Bei herrlichem Sommerwetter entwickelte sich auf dem Platz zwischen Kulturrathaus und Laurentiuskirche innerhalb kürzester Zeit ein buntes Treiben, das den Teilnehmern sichtbar Spaß machte und zusätzlich Passanten anlockte, die sich begeistern ließen, aufs Cycling-Rad stiegen, einige oder mehr Kilometer strampelten oder sich einfach von den Klängen der inklusiven Lebenshilfe-Band „Die Schmetterlinge“ begeistern ließen.

Zusammen mit den Spitzen der Lebenshilfe aus Vorstand und Verwaltung legte man dann Hand zur Entfaltung des großen Eröffnungsbanners an. Es sollte den Schulterschluss von Menschen mit und ohne Handicap für das wichtige Thema Inklusion durch Sport und Spiel symbolisieren und gleichzeitig zum Ausdruck bringen, was für Kraft das Miteinander allen gibt.

Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzender Gerhard John und Geschäftsführer Denis Kumarnitzky zeigten sich erfreut über den großen Zuspruch den die GEWO-Challenge bisher verzeichnen konnte, dankten den Organisatoren und den Mitwirkenden und zeigten sich überzeugt, dass es in der verbleibenden Zeit bis zum 2. Juni gelingen wird, „dass die Super-Aktion ihr gestecktes Ziel erreicht“.

Nach Lauf und Hersbruck trat auch in Altdorf der 2. Vorsitzende der Lebenshilfe, Jürgen Six, kräftig in die Pedale. Zu ihm gesellte sich kurz Günther Lang, Gründungs-Vorstand des ehemaligen Altdorfer Vereins der Lebenshilfe, der auch einen kleinen Beitrag leisten wollte. Herzlich begrüßt wurde auch der langjährige Lebenshilfe-Geschäftsführer Norbert Dünkel.

Spaß und Fitness durch Bewegung vermittelten zudem die Street-Basketballer, die Smovey-Show mit Ina Hofmann und der Karate-Club Lauf, wobei angesichts der Akteure deutlich wurde, das in allen drei Bereichen Inklusion einen wichtigen Stellenwert hat.

Bis zum 2. Juni kann an der Challenge noch jeder mitmachen und seine Fähigkeiten und Möglichkeiten ohne Leistungsdruck, ohne Überforderung und ohne Ausgrenzung einbringen. Weitere Einzelheiten unter www.gewo-challenge.de.