„Dem Bedarf der Betreuten gerecht werden“

„Dem Bedarf der Betreuten gerecht werden“ - das will das Team Offene Hilfen, hier mit Geschäftsführer und Vorstand beim Sommerfest. Vor 35 Jahre wurden die OH als "FED" (Familienentlastender Dienst) aus der Taufe gehoben.

Nürnberger Land – Höchste Anerkennung und Dank für „eine wichtige Arbeit, die sich an der Individualität und dem Bedarf der Betroffenen orientiert“ zollte Lebenshilfe-Geschäftsführer Dennis Kummarnitzky den Offenen Hilfen (FED/OBA) zum 35-jährigen Bestehen. Das Team unter Leitung von Katja Mettken hatte dazu Ehrenamtler sowie die Betreuten und deren Familien zu einem bunten Sommerfest nach Schönberg eingeladen. Sie formulierte es so: „Jeder einzelne ist ein Tropfen, zusammen sind wir ein Meer. Lasst uns ein Meer mit ganz viel Spaß, Singen, Tanzen und Lachen sein.“ Das ließen sich Kinder und Gäste nicht zweimal sagen und verbrachten bei herrlichem Wetter einen tollen Nachmittag.

Offene Hilfen schaffen fröhliche Momente

In ihrem Rückblick erinnerte Katja Mettken an 1989, als der Startschuss für die Offenen Hilfen in Form des FED bei der Lebenshilfe fiel. Sie dankte dem kleinen Team, das mit seinen Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufopfernde Arbeit leiste und dadurch viele fröhliche Momente schaffe. „Daran soll auch weiter angeknüpft, Hürden gemeistert und das Programm weiterhin mit Lebendigkeit gestaltet werden. Gemeinschaft ist das, was uns ausmacht und wofür wir stehen“, sagte Mettken. Sie sei überzeugt, dass man mit Zusammenhalt dem Bedarfen der Betreuten gerecht werde und für unvergessliche Momente und Gemeinschaft sorge.

Ehrenamt bleibt unverzichtbar

Unverzichtbar sei die Tätigkeit der vielen Ehrenamtlichen in festen Gruppen und bei spontanen Einsätzen. Sie würden für die Umsetzung von Angeboten sorgen, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht immer leicht sind. Dabei entdecke man Neues und lerne selbst dazu, wie immer wieder neue Situationen bewältigt werden können.

Sie schloss mit eine Zitat von Antoine de Saint-Exupery: „Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe. Ihr Wunsch:Viele weitere, erfolgreiche Jahre in der Arbeit für die Offenen Hilfen.“

Lorenz Märtl

Zum Thema

Zu den Angeboten des FED zählt neben häusliche Betreuung mit flexiblen Angeboten die Offene Behindertenarbeit mit Veranstaltungen aus den Bereichen Freizeit, Bildung und Begegnung, wodurch Menschen mit Behinderung die Möglichkeit erhalten, eigenen Interessen nachzugehen und die Freizeit aktiv und vielfältig zu gestalten.

Die ambulanten Unterstützungsangebote tragen dazu bei, dass Menschen mit Behinderung ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben führen können. Gleichzeitig will man Familien, die ihre Angehörigen mit Behinderung bei sich pflegen und betreuen, entlasten und Freiräume für sie schaffen.

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