Inklusion trifft Hochschulluft– und alle tanzen mit.

„Die Tänzerinnen der Moritzberg-Werkstätten beim Besuch an der TH Nürnberg: Austausch, Nähe und viel Freude am Miteinander.“

Die „Beautiful Mountain Dancers“ waren zu Gast an der TH Nürnberg und verwandelten ein Uni-Modul in einen Vormittag voller Austausch, Lachen und gemeinsamer Bewegung. Die Resonanz war so positiv, dass die Gruppe direkt für weitere Jahrgänge angefragt wurde – ein starkes Zeichen dafür, wie begeisternd gelebte Inklusion wirkt.

Begegnung auf Augenhöhe: „Beautiful Mountain Dancers“ zu Gast an der TH Nürnberg

Ein besonderer Vormittag lag vor den „Beautiful Mountain Dancers“ der Moritzberg-Werkstätten der Lebenshilfe im Nürnberger Land am 13. März 2026. Fünf Tänzerinnen der Gruppe machten sich gemeinsam auf den Weg nach Nürnberg, um Studierende kennenzulernen und ihre Leidenschaft fürs Tanzen zu teilen.

Eingeladen waren sie an die Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg. Dort trafen sie auf Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit EBL: Erziehung und Bildung im Lebenslauf. Möglich gemacht wurde die Begegnung durch Carina Licha, die die Tanzgruppe leitet und selbst in diesem Studiengang studiert. Im Rahmen des Moduls „Theorie-Praxis-Transfer“ initiierte sie den Austausch zwischen Hochschule und Werkstatt.

Ein Vormittag voller Energie, Gespräche und Tanz

Zu Beginn stellten die Tänzerinnen ihre Gruppe vor: Sie berichteten von ihren Trainings, ihren Auftritten und davon, was Tanzen für sie persönlich bedeutet. Daraus entwickelte sich schnell ein lebendiger Austausch. Es wurde gefragt, erzählt, gelacht und aufmerksam zugehört – ein offenes Gespräch auf Augenhöhe.

Natürlich durfte auch das Tanzen nicht fehlen. Mit viel Energie und Begeisterung präsentierten die Tänzerinnen einige ihrer Choreografien und luden die Studierenden zum Mitmachen ein. Für viele wurde genau dieser gemeinsame Moment beim Tanzen zum Höhepunkt des Vormittags. Besonders schön war zu sehen, wie die Freude der Tänzerinnen andere mitriss und Hemmungen einfach weggetanzt wurden.

Ein starkes Zeichen gelebter Inklusion

In der Abschlussrunde wurde deutlich, wie wertvoll diese Begegnung für alle Beteiligten war. Besonders in Erinnerung blieben die Offenheit der Gespräche, die gemeinsame Freude am Tanzen und das Gefühl, Zeit miteinander zu verbringen – statt nur übereinander zu sprechen.

Solche Momente zeigen, wie Inklusion gelingt: wenn Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam aktiv werden.

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