Abschluss mit digitaler Show

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Dr. Bernhard Leniger Schule, die nun“ bei einer besonderen Feier in besonderen Zeiten“ ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekamen, mit Schulleitung und Lehrkräften. Foto: Lorenz Märtl

SCHÖNBERG – Zehn Schülerinnen und Schüler der Dr. Bernhard Leniger Schule der Lebenshilfe Nürnberger Land in Schönberg erhielten im Rahmen einer „besonderen Feier in besonderen Zeiten“ ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die meisten von ihnen wechseln direkt in die Moritzberg-Werkstätten, einer in die Förderstätte und zwei mit entsprechender Begleitung in den ersten Arbeitsmarkt.

Feier im kleinen Kreis

Die Feier im kleinen Kreis, bestens organisiert von Konrektor Thomas Reißer in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Abschlussklasse, geriet zu einer eindrucksvollen digitalen Show, in die sich Lehrkräfte, Therapeuten und Mitschüler, die nicht dabei sein konnten, mit Gedanken und Wünschen per Video einbrachten.

„Es gibt mehr als einen Weg. Finde deinen“ wünschte Schulleiter Stefan Pesth zu den Entlassschülern, denen er „zum ersten Gipfelsturm auf dem Weg des Lebens“ herzlich gratulierte.

Traditionell hatte es zu Beginn der Feier für jeden Absolventen (Kevin Burkhardt, Damian Kraus, Thomas Hofmockel, Philipp Polster, Salmas Paschalis, Enes Uzun, Genoneva Rosella, Vlad Stegarescu, Emrah Bilgic und Ikra Yalman) eine Rose gegeben. Pesth hatte außerdem für jeden sehr persönliche Worte parat, bevor ihnen Zeugnisse und Geschenke überreicht wurden.

Per Video („Das war‘s – möge der Abschluss mit uns sein“) erlebte man einen heiteren Streifzug durch die schulische Vergangenheit und erfuhr so manches über die Erwartungen eines jeden an die Zukunft. Einer brachte es z.B. so auf den Punkt: „Jetzt bin ich erwachsen, jetzt gehe ich arbeiten.“

Lebenshilfe-Vorsitzender Gerhard John, der mit Geschäftsführer Dennis Kummarnitzky gekommen war, schwärmte von den tollen Vidopräsentationen und beglückwünschte die Absolventen: „Ihr liegt uns am Herzen, denn Ihr seid ein wichtiger Bestandteil der Lebenshilfe“.

Was man künftig dazu beitragen könne, dass die Wünsche eines jeden einzelnen in Erfüllung gehen, werde man tun. Dies bekräftigte abschließend auch Waltraud Schneider, zuständiger Fachvorstand für die Einrichtungen der Dr. Bernhard Leniger Schule, der Heilpädagogischen Tagesstätte sowie für den Familienentlastungsdienst.

Lorenz Märtl

Schulleiter Stefan Pesth
Wünschte den Absolventen das Beste für ihre Zukunft: Fachvorständin Schule und FED, Waltraud Schneider,