• Die Dr. Bernhard Leniger Schule nimmt teil am EU-Schulprogramm mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Bayern.
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Wiesenflüstern

Mit dem inklusiven Audioprojekt „Wiesenflüstern“ entsteht im Nürnberger Land etwas ganz Besonderes: ein spielerischer Audioparcours, der Natur, Menschen und Generationen miteinander verbindet.

... oder wie klingt eigentlich eine Streuobstwiese?

Mit dem inklusiven Audioprojekt „Wiesenflüstern“ entsteht aktuell im Nürnberger Land ein besonderer Hör‑Erlebnisraum: ein spielerischer Audioparcours auf einer Streuobstwiesegenerationsübergreifend und mitten in der Natur.

Das Brachland‑Ensemble aus Nürnberg entwickelt „Wiesenflüstern“ gemeinsam mit Menschen vor Ort. – Mit dabei ist auch die Inklusive Kita Hersbruck der Lebenshilfe Nürnberger Land. Die Kita-Kinder haben jedenfalls schon klare Vorstellungen vom "Sound einer Streuobstwiese": „Eine Wiese klingt nach Summen“, sagt Hannah. „Nach raschelndem Gras, findet Basti. Miriam und Leo ergänzen: „Nach Lachen und ... auch ... nach Birnen und Äpfeln.“

Geräusche aller Art

Das Projekt "Wiesenflüstern" ist weit mehr als ein Sammeln von Klängen. Vielmehr geht es um Fragen, wie schützen wir unsere Umwelt? Warum ist Artenvielfalt wichtig? Und was bedeutet Verantwortung über Generationen hinweg?

"Eine Streuobstwiese wächst nicht für den Moment: Apfelbäume werden bis zu 120 Jahre alt, Birnbäume sogar mehrere hundert Jahre", erläutert Gunnar Seidel. "Die Bäume brauchen Pflege – und Menschen, die diese Verantwortung weitertragen."
Gunnar Seidel, Vater eines Kita‑Kindes, leitet das Projekt. Als Theaterregisseur kann er hier seine zweite Leidenschaft als Obstbaumpfleger einbringen. "Bis zum Sommer sammeln wir in unserem Projekt auf den Streuobstwiesen rund um Hersbruck Geräusche aller Art, also von Wind und Tieren, von Stimmen. Auch von Gesprächen, Erinnerungen und Gedanken über die Zukunft der Wiese."

Wiesenflüstern-Vernissage

Wiesenflüstern lädt dazu ein, hinzuhören – auf die Natur, aufeinander und auf das, was wir kommenden Generationen hinterlassen. Die Klang-Vorstellung ist für 30. September 2026 (Ort folgt) im Rahmen einer Vernissage geplant.

Hier ist das Wichtigste auf einen Blick!

Standort
Die Region ist geprägt von traditionellen Streuobstbeständen, die nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch zum kulturellen Erbe gehören. Das Projekt macht diesen oft übersehenen Lebensraum für ein breites Publikum emotional erlebbar. Der zentrale Ort des Geschehens ist die Inklusive Streuobstwiese in Hersbruck (Adresse: Weiher 25, 91217 Hersbruck).

Der Audioparcours
Es handelt sich um ein begehbares Hörspiel (einen Audioparcours), bei dem die Besucher die Natur mit allen Sinnen erleben. Dabei werden fiktive Elemente mit echtem Wissen über den Lebensraum Streuobstwiese verwoben.

Inklusion im Fokus
Das Projekt ist explizit generationsübergreifend und barrierefrei konzipiert. Erste Aufnahmen entstanden bereits unter Beteiligung von Kindern der inklusiven Kita Hersbruck.

Zeitplan
Das Projekt startete Anfang 2026. Eine wichtige Vernissage ist für den 30. September 2026 geplant, bei der die Ergebnisse des Parcours präsentiert werden sollen.

Förderung
Unterstützt wird das Ganze durch den Bildungsfonds des Landkreises Nürnberger Land.

Kooperationspartner
sind die Inklusive Kindertagesstätte der Lebenshilfe Nürnberger Land sowie die Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH, Fachbereich Autismus.

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