Stiftung hat zwei neue Gesichter

Das Stiftungsgremium der Lebenshilfe Nürnberger Land im August 2019.

Im Rahmen der ordentlichen Sitzung der Stiftung Lebenshilfe Nürnberger Land hat sich der Stiftungsrat und Stiftungsvorstand erneut personell verändert.

Ab sofort ergänzt die gebürtige Rückersdorferin Professor Dr. Julia Lehner das Stiftungsgremium der Lebenshilfe Nürnberger Land. Ehrenamtliches und gesellschaftspolitisches Engagement sind der Nürnberger Stadträtin wichtig. „Wir freuen uns sehr, Professor Julia Lehner für unsere Stiftung, die Menschen mit Behinderung im Nürnberger Land in besonderer Weise fördert, gewonnen zu haben“, so Stiftungsratsvorsitzender Norbert Dünkel.

Stiftungsratsmitglied Notar Norbert Scheckenhofer tritt auf eigenen Wunsch zurück. Als neues Mitglied gewann die Lebenshilfe den Nürnberger Notar Hans-Hermann Weser.

Bild zeigt v. l. Dennis Kummarnitzky, Clemens Schramm, Fritz Körber, Hans-Herrmann Weser, Gerhard John, Norbert Fackelmann, der scheidende Norbert Scheckenhofer, Jürgen Six, Prof. Dr. Julia Lehner, Jochen Potzel, Norbert Dünkel, Hansgeorg Hauser und Werner Dumberger. Nicht im Foto: Landrat und Bezirkstagspräsident Armin Kroder, Dr. Bernd Eckstein, Eugen Wexler.

Teilhabe-Fonds Senioren

Die Stiftung Lebenshilfe Nürnberger Land unterstützt Menschen mit Behinderung durch Förderprojekte und Charity-Aktivitäten, wie die Benefiz-Prunksitzung mit der Faschingsgesellschaft "Feucht fröhlich" oder der "Event-Dauerläufer" Benefiz-Altstadtfestlauf. Aus Mitteln der Stiftung wurden zuletzt etwa neue Test- und Fördermaterialien zur Intelligenzförderung für der Jüngsten im Bereich Interdisziplinäre Frühförderung angeschafft. Mit ihrem diesjährigen Plus unterstützt die Stiftung den Teilhabe-Fonds für Senioren mit Behinderung mit 1500 Euro.

Seit ihrer Gründung (1999) hat sich die Stiftung stetig entwickelt. Externe Prüfungen durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband attestieren der Stiftung Lebenshilfe Nürnberger Land, Stiftungsmittel entsprechend der Auflagen zu verwenden.

„Die Bestätigung ist insbesondere für jene Menschen ein wegweisendes Signal, die sich derzeit und künftig für die Lebenshilfe und für Menschen mit Behinderung, einbringen“, erklärt Stiftungsvorsitzender Dünkel. Eine erfreuliche Tendenz sieht Dünkel auch darin, dass in den letzten Jahren immer mehr Firmen sowie Privatinitiativen, die Lebenshilfe-Stiftung mit einer Spende bedacht haben. Immer mehr Bürger ohne Nachkommen sehen in der Lebenshilfe-Stiftung eine sinnstiftende Möglichkeit, mit ihrem Vermögen Menschen mit Hilfebedarf aus ihrer Nachbarschaft, langfristig zu unterstützen und dabei bereits zu Lebzeiten Steuern zu sparen.

Ausflug nach Bamberg - ein Höhepunkt für die Senioren und finanziert aus dem Teilhabe-Fonds der Lebenshilfe.

Unser (Archiv)-Foto zeigt: "Senioren der T-TENE bei ihrem Tagesausflug nach Bamberg".
Große Sprünge können Senioren mit Behinderung mit ihrem Taschengeld als Rentner, also nach ihrer Werkstattzeit, nicht machen. Der Teilhabe-Fonds der Lebenshilfe Nürnberger Land hilft betagten Menschen mit Behinderung, einen Ausflug in den Tiergarten odereinen Tagesausflug zu realisieren. Mit 1.500 Euro füllt die Stiftung jetzt diesen Teilhabe-Fonds auf.

Spenden zu Gunsten des Teilhabe-Fonds kommen zu 100 Prozent unseren Senioren mit Behinderung zugute!

Auf einen Blick

Dem Stiftungsrat gehören die Unternehmer Norbert Fackelmann und Eugen Wexler an sowie Notar Hans-Herrmann Weser, Landrat und Bezirkstagspräsident Armin Kroder, Bezirksrat Fritz Körber, Stadträtin Prof. Dr. Julia Lehner sowie der 1 .und 2. Vorsitzende der Lebenshilfe Nürnberger Land, Gerhard John und Jürgen Six.

Den Stiftungsvorstand verantworten Norbert Dünkel, MdL, Werner Dumberger, Sparkassendirektor a. D. und Dr. Bernd Eckstein.

Die Stiftungsgeschäfte führt der langjährige Verwaltungsleiter der Lebenshilfe und Diplomverwaltungswirt Clemens Schramm.

Stand 8/2019